Logo
   Über mich / about me and my site      ANGIOM - unbemerktes CHaos im Kopf

Geschichten


Mein zweites Kinderbuch

Nun ist auch mein zweites Kinderbuch (für etwas Ältere-ohne Bilder, dafür mehr zu lesen - wer es lesen möchte), es ist zu bestellen im Handel unter :

ISBN 978-3-8391-0152-0
Mein Freund Quedowedo
für 8,88€

Der kleine Junge Amadeo erzählt seine abenteuerlichen Erlebnisse mit seinem fantastischen Freund Quedowedo. Quedowedo erklärt ihm seine Welt der Wunder, der Hoffnung und der Liebe auf seine wunder-volle Art und mit seinen bildhaften Erklärungen.

Die Inhalte sind inspiriert durch fantasievolle Gespräche mit meinem Sohn. Wer möchte liest die Geschichte als Märchen, Fantasiereise oder als spannende geheimnisvolle innere Wahrheit, die in allem und allen verborgen liegt.


***

Mein erstes Kinderbuch mit Bildern

ISBN-13: 9783837081503
Der kleine Engel Antoine
für 6,90€

Der kleine Engel Antoine wird aus dem Himmel auf die Erde gesandt, um dort seine Aufgabe zu finden. Der kleine Junge Niko ist Teil von Antoines Aufgabe. Doch worin diese besteht muss er erst selbst herausfinden. Aber wie sollte Antoine das schaffen, wo Niko ihn doch nicht einmal sehen kann?

Eine Geschichte für Kinder und Eltern, die noch an kleine Wunder und Engelchen glauben möchten.



***


"Große kleine Schwester"

Nachdenklich kaute die kleine Josephine an ihrer Unterlippe. Seit das Baby auf der Welt war, fühlte sie sich irgendwie überflüssig. Ihr Bruder Mike wurde von allen nur „der Große“ genannt und er durfte schon viel länger aufbleiben als sie. Und jetzt war Baby Nathalie für alle „die Kleine“, was doch vorher Josephine war. „Was bin ich denn jetzt?“ Fragte sie sich. „Nicht die Große, nicht die Kleine. Irgendwas dazwischen? Die Mittlere? Das ist doch nichts halbes und nichts ganzes,“ schmollte sie und sprang von der Schaukel.

Weiter hinten auf der Rutsche spielte Mike mit ein paar Freunden und auf der Bank neben dem Spielplatz saß ihre Mutter mit Nathalie auf dem Arm. Josephine sah sie neidisch an. Mama kümmerte sich jetzt vielmehr um das Baby, als um sie. Dann sah sie zu Mike hinüber und wünschte sich plötzlich, sie hätte gar keine Geschwister und nur sie würde Mamas Mittelpunkt sein. Traurig stapfte sie mit den Schuhen im Sand herum. „Hallo“ Eine Stimme hinter ihr holte sie aus ihren Gedanken und sie sah sich um. Sven, ein Junge in ihrem Alter lächelte sie an. „Du hast es gut Josephine. Du hast so eine süße kleine Schwester. Ich wünschte, ich hätte auch so eine kleine Schwester. Ich könnte auf sie aufpassen und sie Stolz im Kinderwagen herumfahren und sie würde zu mir, als älteren aufsehen. Ich hab nur einen älteren Bruder, der Stärker ist als ich und ich bin für alle immer nur der Kleine. Das finde ich ganz schön doof.“ Josephine stutzte. So hatte sie das noch gar nicht gesehen, schließlich war sie doch nicht die Große, sondern nur die Mittlere.“ Bevor sie etwas erwidern konnte, wurde sie von hinten von einem harten Schlag getroffen und fiel vornüber in den Sand. Ein großes blondes Mädchen, mit Zahnlücke und Sommersprossen grinste sie blöd an: „Na, was stehst du mir im Weg, du kleine Göre.“ Erschrocken blickte Josephine zu ihr auf. Das Mädchen war mindestens zwei Jahre älter und viel größer als sie. Sven lief ängstlich davon. Gerade, als Josephine zu weinen anfangen wollte, hörte sie eine vertraute Stimme und erkannte hinter dem Mädchen ihren großen Bruder: „Verschwinde und lass meine Schwester in Ruhe.“ Erschrocken sah das Mädchen sich um und sah, dass Mike einen Kopf größer war als sie. Da verzog sie wütend das Gesicht und rannte davon.

Mike half Josephine hoch. “Geht `s dir gut?” fragte er. „Ja, alles o.k. danke,“ antwortete Josephine. In diesem Moment kam ihre Freundin Nina angelaufen und rief: „Josephine, ist was passiert? Ich hab alles beobachtet. Mensch, du hast so ein Glück, dass du einen großen Bruder hast. Ich hab nur eine kleine Schwester, die mir ständig am Rockzipfel hängt und immer muss ich auf sie aufpassen, denn alle sagen, ich bin ja schließlich die Große. Ich hätte auch gern einen großen Bruder, der mir schon vieles zeigen und erklären kann und der mich beschützt, wenn die anderen mich ärgern. Du hast es echt gut.“

Wieder wurde Josephine nachdenklich, denn irgendwie war sie ja auch froh, einen Bruder wie Mike zu haben. Sie schämte sich fast ein bisschen, dass sie sich gewünscht hatte, es gäbe ihn nicht.

Ihr Bruder legte den Arm schützend um sie und sie gingen zusammen zu ihrer Mutter und Baby Nathalie, die ihr strahlend die kleinen Ärmchen entgegenstreckte.

Josephine lächelte. Sie war beides. Die große und die kleine Schwester. So schlecht war das doch gar nicht, die Mittlere zu sein. Und sie fühlte sich plötzlich gar nicht mehr schlecht, sondern furchtbar wichtig.

weitere Geschichten folgen;-)









Sie benutzen einen veralteten Browser, der nicht in der Lage ist, CSS korrekt darzustellen.Deshalb sehen Sie die Minimalversion dieser Seite.Wie wärs mit einem Umstieg auf einen modernen, standardfähigen Browser, z.B. Mozilla?